Die Erfindung stellt eine Lösung bereit, die es ermöglicht, auf eine Vielzahl der bisherigen durchgeführten Arbeitsschritte zur Herstellung einer Zahnspange zu verzichten.
Die erfindungsgemäße Fertigung einer kieferorthopädischen Apparatur erfolgt durch die Kombination neuster Compu-tertechnik und der Nutzung generativer Fertigungsverfahren. Zur Gebissabfor-mung wird mit einem Oralscanner ein dreidimensionales Computermodell er-stellt, welches im Anschluss dazu dient, unter Nutzung generativer Fertigungsver-fahren, wie beispielsweise 3D-Drucken, eine patientenspezifische Zahnspange zu fertigen. Zur Befestigung der Apparatur an den Zähnen ermöglicht die Erfindung, per Ultraschallsenken Drahtelemente direkt in die Kunststoffbasis einzubringen. Zudem ermöglicht das digitale Modell in Kombination mit der Nutzung der dentalen-Volumen-Tomografie und einer Finite-Elemente-Vernetzung eine individualisierte Belastungssimulation.
Die Neuerung der vorliegenden Erfindung betrifft ein System, welches der Ermittlung des Einwuchs- bzw. Lockerungszustands dient.
Die Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der Kombination von Körperschallsensoren und Ultraschallempfänger auf der Prothesenoberfläche. Diese ermöglicht eine Detektion von Mikroreibvorgängen aufgrund von Relativbewegungen der Prothese zum umliegenden Hart- und Weichgewebe sowie eine Ultraschalluntersuchung des Ein-wuchs- oder Lockerungszustandes.
Die Erfindung bietet somit ein integriertes Messsystem zur nichtinvasiven und strahlenfreien Untersuchung des Lockerungs- bzw. Einwuchszustands von Hüft-endoprothesen und könnte helfen, die Zahl der unnötigen Revisionsoperationen sowie damit einhergehenden Kosten zu senken.
Mit der Erfindung sollen die genannten Schwierigkeiten behoben werden. Zur Lösung wird ein Drehventil vorgeschlagen, dessen Aufbau dafür sorgt, dass das Ventil zwar direkt auf die Fluidik wirkt, von dieser jedoch konstruktionstechnisch getrennt wird. Durch elektronisch gesteuerte Aktoren, sollen die auf die Fluidik gepressten Ventilköpfe zum Öffnen und Schließen gedreht werden. Im Gegensatz zu Membranventilen würde die erfindungsgemäße Konstruktion keine Energie zur Aufrechterhaltung des geschlossenen oder geöffneten Zustandes benötigen. Darüber hinaus können auch Kleinstservosysteme als Steller verwendet werden.
Die Neuheit der Erfindung liegt insbesondere in der konstruktiven Auslegung der Ultraschallwandler. Die Vorrichtung ist mit einer großen Anzahl von piezoelektrischen aktiven Schwingern an der Oberfläche des Sensorkopfes ausgelegt. Diese sind mosaikartig auf einer flexiblen Fläche angeordnet und sollen auf einen bevorzugt stabförmigen Träger angebracht werden, in dem sich eine oder mehrere Längskanäle befinden. In diesen Längskanälen wird mit Hilfe einer Pumpe kontinuierlich Gel in die Umgebung des Sensors geführt. Das Gel dient dabei der akustischen Ankopplung an das Material und somit der Schallübertragung.
Flavinanaloga sind eine Klasse antimikrobieller Verbindungen, die prinzipiell auch als Zytostatika Verwendung finden. Die einzigen bekannten natürlichen Flavinanaloga, die antibiotische Aktivität aufweisen, sind Roseoflavin und dessen direkte Vorstufe 8-Demethyl-8-amino-riboflavin, deren Biosyntheseweg nun durch Wissenschaftler der Hochschule Mannheim geklärt werden konnte. Die Ein-Schritt-Synthese von phosphoryliertem 8-Demethyl-8-amino-riboflavin aus FMN findet an dem jetzt charakterisierten Enzym RosB statt. Durch die Ergebnisse der Forschungsarbeit wird erstmals die biotechnologische Synthese und damit die wirtschaftliche industrielle Produktion von 8-Demethyl-8-amino-riboflavin möglich. Darüber hinaus wiesen die Wissenschaftler nach, dass RosB eine bislang unbekannte Reaktion, nämlich den Austausch einer Methylgruppe gegen eine Aminogruppe, katalysiert. Diese Erkenntnis kann völlig neue Synthesestrategien für Aromaten eröffnen.
Bei Molybdenwerkstoffen und deren Legierungen kommt es im Temperaturbereich von ca. 900 – 1173 K an der Oberfläche zur Bildung von Molybden-3-Oxid, was zur Materialauflösung und Beschädigung des Bauteils führt. Die Erfindung betrifft den Einsatz von polymer-basierten Beschichtungsmitteln, umfassend zumindest siliziumhaltige Füllstoffphasen, die während des Beschichtungsprozesses eine Oxydationsschutzschicht ausbilden.